Eine Frage ohne Antwort – Die Neue Rechte und die Juden @ ESA W 221, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg, Hamburg [15. November]

Eine Frage ohne Antwort – Die Neue Rechte und die Juden


181
15.
November
19:00 - 22:00

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ESA W 221, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg
Eine Frage ohne Antwort – Die Neue Rechte und die Juden

Vortrag und Diskussion mit Matheus Hagedorny (Leipzig)

Von den „Rechtsintellektuellen“, die sich in der Umlaufbahn des Instituts für Staatspolitik (IfS) bewegen, weiß man landläufig vor allem, dass sie den Islam zum Feinde haben, obgleich dagegen einiges spricht. Die Judenfeindschaft aber bleibt in prominenten Medienberichten über und Protesten gegen die antiliberale radikale Rechte allzu oft unterbelichtet. Erst das jüngst von etabliertem Feuilleton empfohlene antisemitische Bändchen „Finis Germania“ aus dem Hausverlag des IfS provozierte in der öffentlichen Meinung den schwerwiegenden Verdacht, dass es sich bei den Distributoren völkischer, geschichtsrevisionistischer und rassentheoretischer Literatur um Antisemiten handeln könnte.
Dabei ist auch am Antisemitismus der Neuen Rechten, wie auch sonst, nichts wirklich Neues. Es überwiegt die reichlich unfrische Überlieferung von rechtsradikalem Gedankengut über die „Judenfrage“ aus Weimarer Zeit. Von den neurechten Epigonen wird die „Judenfrage“ im Vaterland der Judenvernichtung heute nur noch gehemmt oder indirekt beantwortet. Doch natürlich findet, wie jeder Antisemitismus, auch dieser seine „Umwegkommunikation“, deren Fundamente bereits in der ersten deutschen Republik gelegt wurden.
Der Vortrag versucht anhand kanonischer Autoren der Neuen Rechten nachzuvollziehen, aus welchen Quellen sich dieser mehr oder minder diskrete Antisemitismus speist und welche Form das antijüdische Ressentiment gefunden hat, um in der Öffentlichkeit weithin unbehelligt geäußert zu werden.

Matheus Hagedorny studierte Philosophie, Neuere Geschichte sowie Verfassungs-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Universität Bonn, war Dozent am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft und zuletzt an der Universität Oxford Scholar-in-Residence des Institute for the Study of Global Antisemitism and Policy (ISGAP).

Vortragsort ist der Raum 221 im Westflügel (ESA W) des Uni-Hauptgebäudes an der Edmund-Siemers-Allee.
Diskussion
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