»kino« | Reihe zum Thema Wasser @ Schaltzentrale, Hamburg [vom 18. Januar bis 27. Juli]

»kino« | Reihe zum Thema Wasser


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18.
Jan.
 
- 27.
Jul.
20:30 - 23:00

 Facebook-Veranstaltungen
Schaltzentrale
Bullerdeich 14 b, Hamburg, Germany
[kino]
Der monatliche Filmabend läuft ab jetzt, passend zu den diesjährigen Hallo Festspielen, unter dem Thema »Wasser«.

27. Juli 2018, 21.00
Ausflug zum RV Bille zum Freiluftkino! More tba!

02. Juni 2018, 20.30
»Leere Stadt« von Janne Jürgensen
Ausnahmsweise mal kein Abend zu Wasser, dafür aber zu Hammerbrook! More tba!

21. April 2018, 20.30 (Länge 76min.)
»PORT OF CALL«
Partizipative Fernsehserie, 6 Folgen

Aus einer fernen postapokalyptischen Zukunft startet eine Expedition in den Hamburger Hafen von 2017 – das Jahr, in dem alle Aufzeichnungen enden. Expeditionsteilnehmer: zwei Musiker (Knarf Rellöm & Ronnie Henseler) und ein Walross. Auf ihrer Expedition treffen die Zeitreisenden Seeleute, Hafensenioren und Lastwagenfahrer, sie stoßen auf Schiffwracks und werden auf einem selbstgebauten Floß mitgenommen. Die Serie PORT OF CALL wurde innerhalb von drei Wochen im Sommer 2017 im Hamburger Hafen in Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort gedreht.

Ein Projekt von irreality.tv und random people. Gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg und der Hamburgischen Kulturstiftung. Irreality.tv (Daniel Ladnar, Lars Moritz, Esther Pilkington, Jörg Thums) ist eine Plattform für ortsspezifische und partizipative Fernsehprojekte.

16. März 2018, 20.30
»Fountain«
mit anschließendem Gespräch mit den Filmemachern The Wa und Olabo

Die Künstler The Wa & Olabo sammelten über einen längeren Zeitraum Pfandflaschen von Nestlé. Mit dem ergatterten Pfand finanzierten sie sich eine Reise nach Afrika um dort nach Wasser zu bohren. Dazu haben sie den Grundstückszaun der Nestlé-Zentrale in Vevey, Schweiz, gehackt und aus den “geborgten” Metallstäben einen entsprechenden Bohrer gebaut. Das Ganze haben sie Video-dokumentiert und es wurde auf Arte Creative ausgestrahlt. Nun kommen sie zu uns nach Hammerbrook.

The Wa

Ursprünglich konzentrierte sich The Wa auf Graffiti, wandte sich dann jedoch schnell der Aktionskunst und urbanen Interventionen zu. Seine Kunst ist eng mit seinen zahlreichen Reisen durch Europa und die ganze Welt verbunden. Er spielt mit Legenden, bringt die öffentliche Ordnung durcheinander, fälscht traditionelle Werte, simuliert die Realität und fordert das System heraus – kurz gesagt, er zieht überkommene gesellschaftliche Gewissheiten in Zweifeln und hält der Öffentlichkeit den Spiegel vor. Hierfür eignet er sich Techniken anderer an und hat einen Heidenspaß dabei, die Grenzen der Kunst auszuloten. Die Kunst ist sein Deckmantel. Seine Werke sind geprägt von seinem zynischen Blick, seinen Parodien und seinem bissigen Humor, mit dem er die unsichere Welt von heute betrachtet.

Olabo

Auch Olabo stammt ursprünglich aus der Sprayer-Szene, arbeitet jedoch seit jeher mit dem Werkstoff Holz. Der gelernte Zimmermann tobt sich als Bauherr künstlerisch aus. Damit beweist er, dass technischer Sachverstand und ein besonderer Blick zusammentreffen müssen, damit Kunst entsteht, die im Betrachter nachhallt. Weitere Inspirationsquellen sind seine Reisen durch Europa und seine Aufenthalte in Ecuador und Myanmar. Olabo setzt auf plastische Dynamik, um eine visuelle Bewusstseinsveränderung zu erreichen. Seine Kunst findet im öffentlichen Raum statt. Bei vielen machte er sich mit seiner symbolträchtigen Installation im Finanzviertel von Stockholm einen Namen: lebensgroße Hyänen mit blutroten Augen. Der sensible, tatkräftige Olabo wird die Gesellschaft noch mit so manchem Werk aufrütteln.

09. Februar 2018, 20.30 (Länge 32min.)
»Grund und Boden / Unsettled Grounds«
mit anschließendem Gespräch mit den Filmemacher_innen Maren Grimm und Markus Fiedler, Moderation Rolf Kellner

Der alte Taxirufautomat in Steinwerder, einem alten Teil des Hamburger Hafens, hat schon bessere Zeiten gesehen. Lagerhäuser und Kais bröckeln und überwuchern. Ab und zu rumpelt ein Containertruck vorbei. Nur im ehemaligen Fernmeldeamt gegenüber brennt noch Licht. Die Autoritäten des Hafens haben neue Pläne, denn Investoren locken. Die Welt um den Taxirufautomaten herum wird Schritt für Schritt demontiert und abgeräumt. Sein Klingeln verhallt ungehört. Eine Langzeitbeobachtung der Herrichtung einer Gegend zur Neubebauung. Ihr Offtext basiert auf Fragmenten historischer Beschreibungen, Bekanntmachungen der Hamburg Port Authority sowie Erlebnissen der Filmemacher.

The old taxi call box in Steinwerder, an old part of the port of Hamburg, has seen better times. Storehouses and piers are crumbling and become overgrown. Now and then a truck is rumbling by. Only in the former telecommunications office a light is still burning. The authorities of the port have new plans, investors are luring. The ringing of the cab call box trails off unheard.
A long-term observation of the demolition of Steinwerder. Its offtext is based on historical notes and anecdotes, official statements of the port authority and encounters of the filmmakers.
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